Care Camp Köln.

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Wir hatten ja bereits vor einiger Zeit schon über das Care Camp in Köln berichtet.
Jetzt steht der Termin fest: es wird am 30./31.05 auf dem Campus der Uniklinik Köln stattfinden.

Die Tickets sind bereits ab Freitag verfügbar.
Die Früher Vogel frisst den Wurm Tickets sind für 19€ erhältlich,
danach wird der Preis 25€ betragen.
[Hier der direkte Link zur Anmeldung.]

Alle Infos findet ihr auf der Website mit einem Klick auf den Banner oben im Beitrag.

Wir sind schon gespannt.
Vielleicht sieht man sich ja dort?!

2 Gedanken zu „Care Camp Köln.

  1. Ein Pfleger

    Ich bin erst heute auf diesen Blog aufmerksam geworden durch einen Beitrag in der ARD-Mediathek über Drogen am Arbeitsplatz.

    Ich bin ursprünglich Altenpfleger und habe dann später in die Krankenpflege umgesattelt. Im Beruf arbeite ich nun seit 1984.

    Grundsätzlich macht mir mein Beruf Spaß. Aber im Laufe der Jahre, insbesondere der Jahre seit dem Start der Pflegeversicherung, dem Privatisierungswahn und der Unart, Pflege und insbesondere Patienten/Bewohner als Renditeobjekt zu sehen, wird der Spaß immer mehr getrübt.

    War ich bis ca. 1995 noch sehr verwurzelt in einer Einrichtung aktiv und habe dort mit leidenschaft gearbeitet, fanden die Wechsel der Arbeitsstätten danach immer öfter statt. Als Grund war zuerst mal der Wunsch nach Abwechslung und neuen beruflichen Perspektiven aktiv, ehrlich gesehen war es aber immer eine „Flucht“, weil ich einfach zu ausgepowert war und „Zwangsurlaub“ brauchte. Den habe ich mir dann auf dem Wege der Kündigung und Umorientierung gesucht.

    In den letzten Jahren wurde das „ausgepowert-sein“ aber immer schlimmer. Konzentration auf die Arbeit wurde immer schwieriger, hinzu kamen immer mehr Querelen in den Teams, Konflikte mit Vorgesetzten und das allgegenwärtige Mobbing.
    Insgesamt 3 Jahre lang war ich Mobbingopfer und konnte mich nur mit Hilfe eines Anwaltes dieser Attacken erwehren.
    Danach dachte ich, ok, jetzt wirds besser, aber weit gefehlt. Hinderlich war aber auch der eigene, hohe Anspruch an die Arbeitsqualität, der schlußendlich zu einem Problem des „Nicht-mehr-Nein-sagen-könnens“ führte.
    Da ich in den letzten Jahren ausschließlich in Leitungspositionen gearbeitet hatte (PDL ambulant), sagte ich auch beim jetzigen AG zu, eine Leitungsfunktion zu übernehmen.
    Dadurch brachte ich mich aber immer mehr in den Teufelskreis „ausbrennen“.
    Um dies alles zu dämpfen bin ich dann in eine Suchtspirale hineingerutscht und dachte, mit ein bischen Alkohol am Abend klappt der morgige Frühdienst besser.

    Irrtum!
    Mittlerweile habe ich eine sehr lange Therapie- und Erholungsphase (knapp 1 Jahr) hinter mir und habe mit Hilfe eines Therapeuten mir einen erträglichen Arbeitsplatz erkämpft und mein persönliches Suchtthema mit gutem Ergebnis bearbeitet.

    Dort bin ich nun zufrieden, habe mich aller Leitungsaufgaben entledigt und arbeite als stinknormale Pflegekraft. Soweit zwar ok, aber wenn ich ehrlich bin:
    Zufrieden bin ich nicht!
    Gerne würde ich aus der Pflege aussteigen und z.B. als Lehrkraft arbeiten, aber durch die Akademisierung der Pflege stehen diese Türen leider nicht offen, da ich noch aus der abiturfreien Pfleger-Ära stamme.
    Fachpotential ist jede Menge vorhanden, aber die Akademisierer interessiert das nicht.

    Das einzige, was mich momentan motiviert, ist die Tatsache, daß ich in 10 Jahren in Rente gehen werde. Und der zur Zeit (zumindest bei uns) sehr gute Verdienst).
    Aber ehrlich, das kanns auch nicht sein!!

    Ob ich noch die nächsten 10 Jahre durchhalte? Körperlich mit Sicherheit ja, mental..??

    In diesem Sinne…..
    ein genervter Pfleger

    Antworten
    1. Lohnwärter 2.0

      mit einem Dipl. als Krankenpfleger kann man fachgebundene Studiengänge (FH) belegen. „2% für beruflich Qualifizierte ohne Fachhochschulreife “ nennt sich das. also Pflegemanagement, Pflegewissenschaft, etc.. Das Problem, dass es hierbei zu bedenken gibt, ist, den finanziellen Aspekt während des Studiums sowie die hohen Leistungsanforderungen desselben unter einen Hut zu bringen.

      Antworten

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