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Grüss Gott aus Taufkirchen,
meine Kommentare haben Sie heute schon freigeschaltet. Danke dafür.

Damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, kurz ein paar Worte zu mir.
Mein berufliches Umfeld liegt im Thema „Trauer am Arbeitsplatz“.
Wenn ein Mitarbeiter trauert, gehen mein Team und ich in die Unternehmen und helfen.
Zum Beispiel ganz aktuell nach dem Flugzeugabsturz der GermanWings. Das hat ganz viel mit wertschätzender Kommunikation zu tun.

Als ausgebildeter Hospizbegleiter und Demenzhelfer bekomme ich sehr oft mit,
was für gute Arbeit geleistet wird.
Ja, leider sehe ich auch „schlechte“ Arbeit.
Nachgefragt, wird sehr schnell klar, wie überarbeitet die Pflegekraft ist.
Frage ich nach, wie es mit der Haftung z.B. bei Nachtschichten aussieht, ist kein Halten mehr.
Wie nah diese Person am Burn-Out ist, wird mir dann schnell klar.
Viele sagen mir:
„Eigentlich müssten wir auf die Straße gehen!“ und
„Was hält Sie davon ab, es zu tun“ frage ich zurück.
„Was machen dann „meine“ zu Betreuenden? Die brauchen mich doch.“
Ja, diese Menschen brauchen Sie.
Die Betroffenen brauchen Sie gesund, und nicht kurz vor dem Burn-Out.
Ihre Familie braucht Sie auch. Gesund!

Ja, ich ärgere mich sehr oft über Betreiber (auch die in christlicher Trägerschaft) wie unmenschlich der Umgang mit dem Personal und letztendlich mit den zu Pflegenden ist.

Wenn Sie „Morgen“ auf die Straße gehen wollen, bin ich grundsätzlich dabei.
Namhafte Unterstützer gäbe es sicherlich genug.

Beste Grüße, wo immer Sie in der Republik zuhause sind.

Ulrich Welzel

(Eine Email die mich Vorgestern erreicht hat und ich gerne an euch alle weitergeben will.)

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