Flashmob – #Pflege am Boden

An dieser Stelle wollen wir die Initiative Pflege am Boden unterstützen und Euch dazu aufrufen mit zu machen. Ihr findet hier den Link zur Seite der Initiatoren und ein PDF (Pflege am Boden Flashmob 8. Febraur 2014) mit aktuellen Veranstaltungsorten.

Am 08.02.2014 werden wieder hunderte Kolleginnen und Kollegen in unterschiedlichen Städten, mit Flashmobs auf die Situation der beruflichen Pflege aufmerksam machen. Helft dabei mit, dass mehr Menschen auf unsere Situationen in der ambulanten Pflege, Heimen und den Krankenhäusern aufmerksam werden. Nur durch öffentliche Aktionen können wir Unterstützer gewinnen und den Druck auf die Politik erhöhen.

Hier ein kleiner Auszug zur Motivation der Initiatoren ( www.pflege-am-boden.de )

UNSERE MOTIVATION

Pflege ist die Arbeit am Menschen. … Die Situation der Pflegenden hat sich in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Unsere täglichen Herausforderungen werden erschwert durch Arbeitskräftemangel, zu niedrige Bezahlung und eine geringe Wertschätzung der Tätigkeit. Unter diesen Voraussetzungen wird unsere Arbeit physisch und psychisch immer belastender. Wir liegen am Boden. Auch wegen der schlechten Arbeitsbedingungen wird der Pflegeberuf für Berufseinsteiger immer unattraktiver – und das in Zeiten des Pflegenotstands. Wir haben immer weniger Zeit für immer mehr zu pflegende Menschen. Der erhöhte Aufwand für die Dokumentation der Pflege stiehlt uns wertvolle Zeit am Patienten. Die Pflege – die Fürsorge und Betreuung des bedürftigen Menschen – kommt dabei zu kurz. Mit unserer Aktion wollen wir die Öffentlichkeit und den Gesetzgeber auf die Lage der Pflege aufmerksam machen.

Wir möchten Veränderungen auf politischer Ebene erwirken, die die Arbeitsbedingungen für Pflegende verbessern und ausreichend Zeit für die Bedürfnisse der zu Pflegenden garantieren. Das schließt einheitliche Personalabmessungen, um Pflegebedürftige adäquat versorgen zu können, mit ein. Unsere Arbeit ist intensiv und oft auch mühsam. Eine diesen Anforderungen entsprechende Entlohnung ist angebracht und wir fordern diese guten Gewissens ein. Außerdem halten wir Programme für Nachwuchsförderung, wie sie schon früher begonnen und wieder abgebrochen wurden, für notwendig. Die Beziehung zwischen Pflegenden und Gepflegten muss bewahrt werden. Wir wollen, dass sie wieder menschenwürdig und zugewandt gestaltet werden kann. Darum legen wir uns auf den Boden – um andere dazu zu bewegen aufzustehen und mit uns für unsere Ziele einzustehen.

 

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